Berufungsgericht bestätigt Sammelklage gegen CPF wegen Tilapia-Schäden
Das Berufungsgericht hat die Entscheidung des Zivilgerichts Bangkok Süd vom letzten Jahr bestätigt, eine Sammelklage gegen Charoen Pokphand Foods Plc (CPF) wegen 2,4 Milliarden Baht Entschädigung für Schäden an den Lebensgrundlagen der Bauern und der Umwelt durch die Ausbreitung invasiver Schwarzkehl-Tilapia-Fische anzunehmen.
Das Berufungsgericht hat die Entscheidung des Zivilgerichts Bangkok Süd vom letzten Jahr bestätigt, eine Sammelklage gegen Charoen Pokphand Foods Plc (CPF) wegen 2,4 Milliarden Baht Entschädigung für Schäden an den Lebensgrundlagen der Bauern und der Umwelt durch die Ausbreitung invasiver Schwarzkehl-Tilapia-Fische anzunehmen.
Das Urteil des Gerichts wurde am Montag am Zivilgericht Bangkok Süd verlesen. Die Berufung wurde von CPF und dem Vorstand eingereicht.
Das Berufungsgericht erklärte, dass die örtlichen Dorfbewohner das legitime Recht haben, ihre Klage als Sammelklage einzureichen.
Das Gericht wird zudem am 30. November entscheiden, ob die Klage als Umweltfall eingestuft wird. CPF, ein bedeutender thailändischer Agrar- und Lebensmittelkonzern, bat um eine gerichtliche Prüfung des Umweltaspekts.
Die Sammelklage wurde 2024 von 10 Fischern und Fischzüchtern aus der Provinz Samut Songkhram eingereicht, die über negative Auswirkungen durch die Ausbreitung der invasiven Schwarzkehl-Tilapia, einer in Afrika heimischen Art, klagten.
Sie beschuldigten CPF, die Fische zunächst zu Studienzwecken nach Thailand eingeführt zu haben.
Der Rechtsberater der Kläger, Somchai Ameen vom Anwaltsrat von Thailand, erklärte, dass das Zivilgericht Bangkok Süd im nächsten Jahr mit der Zeugenvernehmung beginnen und ebenfalls eine Entscheidung treffen werde.
Die Kläger fordern 2,4 Milliarden Baht Entschädigung für Einkommensverluste durch Fischzucht und Kleinfischerei. Das Zivilgericht Bangkok Süd nahm die Sammelklage im März des Vorjahres an.
Anfang dieses Monats ordnete das Zentrale Verwaltungsgericht das Fischereidepartement und dessen Generaldirektor an, Maßnahmen zur Beseitigung der invasiven Schwarzkehl-Tilapia aus den thailändischen Gewässern zu ergreifen, und das Innenministerium, Samut Songkhram als Katastrophengebiet für Tilapia zu erklären und Mittel für Entschädigungen bereitzustellen.
Quelle lesen — Bangkok Post ↗
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